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Kuoni als Luxusartikel bei colette in Paris

Acht Tage Indien im Kuriositätenkabinett von Zeitgeist-Journalist und Experte Thomas Erber

Foto: Elina Kechicheva

Die majestätische Kulisse des Himalayas erblicken normalerweise nur Reisende, die sich sehr viel Zeit nehmen können. Für colette in Paris hat Zeitgeist-Journalist und Experte Thomas Erber gemeinsam mit Kuoni eine zukunftsweisende Reise entwickelt, die in nur acht Tagen verschiedene Facetten Indiens erfahrbar macht.

Im Dezember 2010 zeigte der Pariser Concept-Store colette das von Thomas Erber eingerichtete Cabinet de Curiosités, eine aussergewöhnliche und stilprägende Ansammlung von Luxusartikeln aus den Bereichen Mode, Accessoires, Design, Schmuck und Fotografie. Als ein Höhepunkt der Präsentation befand sich unter den Preziosen auch eine zukunftsweisende Indien-Reise von Kuoni.

das Leben bereichert. Als Journalist für Kultur, Musik, Mode und Reise, als Gründer und erster Chefredaktor von l’Officiel Voyage und als lange Zeit als «reporter at large» für Vogue Hommes International – oder schlicht: einer der führenden Taktgeber in Stilfragen der heutigen Zeit möchte er mit seiner Arbeit den Menschen die Möglichkeit geben, Besonderes zu sehen und zu erleben. «Es braucht Zeit, das Besondere zu finden, und viele Menschen haben diese Zeit nicht», erklärt Erber. Er selbst nimmt sich die Zeit. Ein Jahr lang hat er für colette in Paris eine sehr persönliche Auswahl einzigartiger Produkte zusammengestellt, die er dort in einer ungewöhnlichen Kombination präsentierte. Erber hat mit dieser Sammlung, die ein Verständnis von Luxus reflektiert, bei dem höchste Qualität und Individualität im Vordergrund stehen, eine moderne Neuinterpretation der Kuriositätenkabinette geschaffen, die seit dem Mittelalter ein Inbegriff von aussergewöhnlichen Ansammlungen besonders wertvoller, begehrenswerter oder auch geheimnisvoller Dinge waren. colette, der berühmteste Concept-Store der Welt, bot hierfür den geeigneten Rahmen. Auf der Galerie im ersten Geschoss wurden Kleider gezeigt, Taschen, Schuhe, Fotografien, erotisches und anderes Spielzeug, Bücher und Uhren – teure, luxuriöse Dinge, die Begehrlichkeiten wecken und in ihrer Inszenierung und Gestaltung bisweilen sogar die Grenzen zur Kunst berühren. Viele der Arbeiten wurden von noch wenig bekannten Designern angefertigt, die hier ihren ersten grossen Auftritt hatten. Alle Arbeiten sind streng limitiert, einige sind Einzelstücke und wurden speziell für diese Präsentation bei colette geschaffen.
Und wenn auch die meisten der Werke dazu angetan sein könnten, das Leben ihres Besitzers zu verändern, so steht dies vor allem bei einer der Kuriositäten ausser Frage: Paris–Delhi–Ladakh–Delhi–Paris in acht Tagen. Eigens für das Cabinet de Curiosités hat Kuoni in Zusammenarbeit mit Erber diese massgeschneiderte Kurzreise entworfen, die höchsten Komfort und die spirituelle Erfahrung eines Himalaya-Trekkings auf bisher unbekannte Weise verbindet. Da es laut Thomas Erber genauso schwierig ist, eine aussergewöhnliche Reise zu finden wie schöne, hochwertige Dinge, hat er dieses neuartige Konzept entwickelt, das eine Kombination von Eleganz und Abenteuer bietet. Es ist eine Reise in kondensierter Form, die es ermöglicht, in wenigen Tagen nicht nur der meditativen und spirituellen Tradition in diesem Teil der Erde zu begegnen, sondern auch mit eigener Körper- und Willenskraft auf einer Trekkingtour auf mehr als 5 000 Metern Höhe in die majestätische Bergwelt des Himalayas aufzusteigen, bevor man im Aman Delhi Resort, der ultimativen Verkörperung von Luxus und Eleganz, entspannen kann. Acht intensive Tage, die die Essenz einer Reise sind, perfekt, rein, kostbar. Kuoni und Erber möchten auch weiterhin Reisen für Persönlichkeiten gestalten, die wenig Zeit haben, aber höchste Ansprüche an die zeitgemässe Gestaltung aller Lebensbereiche stellen. Sie sind im Cabinet de Curiosités sicherlich fündig geworden – und begeben sich vielleicht schon bald auf eine abenteuerliche Reise nach Indien. Die Zeit ist ein kostbares Gut und diese Reise somit ein spezieller Luxus.


Foto: Elina Kechicheva