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Aus den Karten lesen

Eine sinnliche Orientierungshilfe für perfekte Ferien

Der revolutionäre Reisekompass von Kuoni erscheint auf den ersten Blick wie ein exklusives Spiel. Doch wurde er auf wissenschaftlicher Grundlage als äusserst nützliches Beratungsinstrument entwickelt. Es soll Menschen dabei helfen, eine Reise zu planen, die ideal auf ihre Sehnsüchte abgestimmt ist.

Kuoni hat ein neuartiges Beratungsinstrument eingeführt, das unentschlossenen Reisehungrigen dabei helfen soll, ihre idealen Ferien zu buchen. Den Reisekompass bietet Kuoni in einer edlen Holzbox sowie in einer iPad-Version an.

Die Karte mit dem Taj Mahal in seiner ganzen Pracht lege ich als Erstes vor mir ab, sie hat mich spontan am meisten angesprochen. Und daneben kommen die jungen Leute, die im malerischen Sonnenuntergang die Leichtigkeit des Seins am Strand geniessen – Erinnerungen an die letzten Ferien werden wach, und der Geruch von Meer und das Gefühl von Wärme auf der Haut sind sofort wieder präsent. Ich bin nur noch nicht ganz sicher, ob mir der Sinn eher nach «Schwelgen, Leichtigkeit und Wohlgefühl » oder nach «Fernab, Abtauchen, die Zeit anhalten» steht. Ich nehme einfach beide Karten und lege sie zu den anderen – und schon bin ich mitten im Gespräch mit meinem Berater, der mir nun eine ganze Reihe von interessanten Reisemöglichkeiten vorstellt. Er macht das anhand einer Weltkarte und erzählt von kulturellen Highlights, von traumhaften Stränden, kulinarischen Besonderheiten und sogar von unterschiedlichen Wellness-Traditionen. Dabei erfreue ich mich an den ästhetisch gestalteten Karten, die über den Tisch verteilt sind, und am Ende dieses Gesprächs habe ich eine Reise gebucht, von der ich denke, dass sie meine ideale Reise ist: zwei Wochen Thailand und Vietnam, mit Kultur, Wellness und Erholung am Strand.

Dabei ging es mir davor wie erstaunlich vielen Menschen, die ein Reisebüro betreten: Ich hatte eigentlich keine rechte Vorstellung davon, wohin es in den Ferien gehen sollte. Für diese Unentschlossenen hat Kuoni den Reisekompass erfunden, eine spielerisch-sinnliche Herangehensweise für das Aufspüren und vor allem Konkretisieren der eigenen Feriensehnsüchte.
Sie bedient sich der suggestiven Kraft von Bildern und der assoziativen Wirkung von Worten, deren individuelle Kombinationen es dem Reiseberater ermöglichen, schneller und genauer zu verstehen, was dem Kunden in seinen Ferien wirklich wichtig ist. Mit der Version für das iPad lässt es sich übrigens erst einmal in aller Ruhe zu Hause mit virtuellen Karten spielen, bevor man mit seiner persönlichen Auswahl ins Reisebüro geht. Dass das spielerische Element allerdings kein Selbstzweck ist, sondern wirklich der Sache dient, erläutert Jan Sedlacek, der bei Kuoni die Abteilung Market Intelligence leitet: «Bei der Entwicklung des Reisekompasses haben wir unseren Fokus einzig und allein auf das Interesse des Kunden und dessen Bedürfnisse und Ansprüche gelegt. Wir wollten damit ein Instrument gestalten, das nicht nur überraschend in seiner Anwendung ist und sogar Spass macht, sondern das für den Kunden möglichst hilfreich ist bei der Planung seiner Reise.». In die Gestaltung des Reisekompasses flossen nicht nur die Ergebnisse der aufwendigen und komplexen Forschungen über das Reiseverhalten der Menschen und deren Sehnsüchte ein, die Kuoni seit mehr als einem Jahr auf wissenschaftlicher Grundlage durchführt (siehe untenstehenden Bericht). Auch entscheidungspsychologisches und dramaturgisches Fachwissen wurde herangezogen. Dieser Blick über den Tellerrand der eigenen Branche hinaus soll auch weiterhin die Perspektive von Kuoni bestimmen und das Unternehmen zu einzigartigen Lösungen führen, die in der Reisebranche revolutionär sind.

Dass suggestive Worte und insbesondere stimmungsvolle Bilder Gefühle stimulieren, weiss sich die Werbung zunutze zu machen, seit es sie gibt. Dass diese Mittel aber zur Verfügung gestellt werden, um in einem dialogischen Prozess auf das Herz des Kunden zu hören, ist im Bereich des Tourismus in dieser Form neu. Kuoni könnte damit einen wichtigen Schritt hin zu einer neuen Kultur der Beratung getan haben, in der das traditionelle Verhältnis von Sender und Empfänger immer weiter aufgelöst wird.
RK