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Nachhaltig in die Zukunft

Corporate Responsibility – aktives Handeln, heute und in Zukunft

© Earthwatch/Igor Daeuble
Klimaforschung in Kanada: Bei einem Volunteering-Projekt mit Kuonis Partner Earthwatch Institute führen Kuoni-Kunden bei den Mackenzie Mountains Messungen zum Klimawandel durch.

Reisen in ferne Länder kann Weiterbildung, Horizonterweiterung oder einfach ein unvergessliches Erlebnis sein. Umweltprobleme und soziale Spannungen werden durch den Tourismus jedoch leider auch gefördert. Als global tätiges Tourismusunternehmen trägt Kuoni Verantwortung für Mensch und Umwelt an den Destinationen sowie in den Quellmärkten. Für den langfristigen wirtschaftlichen Unternehmenserfolg ist Kuoni daran interessiert, sozial verantwortlich und nachhaltig zu wirtschaften; die Tourismusindustrie ist abhängig von ökologisch intakten Reisezielen und einer gastfreundlichen einheimischen Bevölkerung.

Die Menschen im Gastland müssen angemessen profitieren und ihre Arbeits- und Dienstleistungen sollen fair vergütet werden, damit der Tourismus ökologisch und soziokulturell vertretbar bleibt. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Einbeziehung lokaler Ressourcen: Wer regionale und umweltfreundliche Baumaterialien nutzt, auf regional erzeugte Lebensmittel und lokale Transportmittel setzt sowie das traditionelle Wissen wertschätzt und miteinbezieht, schafft zudem Arbeitsplätze.

Managementstrukturen für Nachhaltigkeit


Das Engagement von Kuoni im Bereich Nachhaltigkeit wird zentral von der Fachstelle Corporate Responsibility (CR) koordiniert. Sie ist als interne Stelle für die konkrete Umsetzung im Unternehmensalltag zuständig. Daneben ist sie die Schnittstelle zu internen und externen Stakeholdern.

Innerhalb der Kuoni-Gruppe ist ein Corporate- Responsibility-Netzwerk verantwortlich für die Umsetzung und Integration der Nachhaltigkeitsstrategie bei den unterschiedlichen Geschäftseinheiten. Dieses Netzwerk besteht aus zwölf Personen operativer und funktionaler Bereiche. Eine weitere Projektgruppe fokussiert auf die Integration von Nachhaltigkeitsstandards in die Wertschöpfungskette. Hier arbeiten je ein Vertreter aus den Einkaufs- und Produktionshubs in Stockholm, Dorking und Zürich mit der Fachstelle Corporate Responsibility zusammen, um Themen proaktiv aufzugreifen und eine gemeinsame Vorgehensweise abzustimmen.