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Destination Management Indien und Südasien: zurück auf Wachstumskurs


Sita und Distant Frontiers (DM Indien/Südasien) erwirtschafteten 2010 das prozentual stärkste Wachstum aller Destination-Management- Einheiten. Der Nettoerlös stieg gegenüber dem Vorjahr auf CHF 81 Mio. (2009: CHF 58 Mio.). Dies ist vorwiegend auf das weltweit grosse Interesse für Reisen nach Indien zurückzuführen. DM Indien/Südasien verfügte zudem über ein ausgewogenes Aktivitätenportfolio von Individualtouristen, Gruppen, Chartergästen sowie MICE-Geschäft. Im Zuge der Umsatzsteigerungen verbesserten sich die Ergebnisse der Einheit trotz Margendruck positiv.

2010 führte DM Indien/Südasien ein neues System zur Erfassung von Leistungsträgern ein. Der Entscheid, ob und mit welchen lokalen Anbietern zusammengearbeitet wird, kann so effizienter gestaltet werden und beinhaltet zudem wichtige qualitative Kriterien.

Delhi, Agra und Jaipur zählen nach wie vor zu den beliebtesten Destinationen, vor allem für Reisende, die Indien das erste Mal besuchen. Kerala mit seinen besonderen Hausboot- Touren war 2010 ebenfalls sehr gefragt. Neu im Trend sind Zentral-Indien mit seiner Tiervielfalt sowie «Experimental Travel» mit besonders wertvollen Insidertipps und Begegnungen mit der lokalen Bevölkerung.
DM Indien/Südasien wurde 2010 zum 19. Mal mit dem National Tourism Award für aussergewöhnliche Leistungen als Touroperator/ Travel Agent in Indien ausgezeichnet. Erstmals wurde Sita/Distant Frontiers mit dem PATA Gold Award für das Engagement zum Schutz von Kindern ausgezeichnet.

Destination Management Asien/Pazifik: Nettoerlöse und Ergebnisse gesteigert


Asian Trails und Australian Tours Management (DM Asien/Pazifik) steigerten 2010 ihren Nettoerlös auf CHF 95 Mio. (2009: CHF 88 Mio.). Das Wachstum konnte trotz erneuter politischer Auseinandersetzungen in Thailand sowie der geringeren Nachfrage für Reisen nach Australien wegen des starken australischen Dollars erzielt werden. Höhere Margen und Kosteneinsparungen führten zu einer Ergebnissteigerung.

2010 baute Asian Trails das Hotelangebot auf Kuoni Connect («Hotel-Bedbank») erfolgreich aus.

Besonderes Wachstum erzielte die Einheit in China. Innerhalb eines Jahres konnte der Personalbestand in den drei Büros aufgrund der gestiegenen Nachfrage von 20 auf 40 Mitarbeitende aufgestockt werden.

Die meistbesuchten Destinationen waren Phuket (Thailand), Hainan (China), Bali (Indonesien) sowie Myanmar.

Zum vierten Mal in Folge wurde Asian Trails von den Fachmedien als Best Travel Agency für Indochina ausgezeichnet.