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Destination Management USA: MICE-Geschäft stark ausgebaut


Destination Management USA erwirtschaftete 2010 einen Nettoerlös von CHF 215 Mio. (2009: CHF 189 Mio.). Das Wachstum ist in erster Linie auf die Akquisition der Destination Management Division von TBA Global Anfang 2010 zurückzuführen. Mit dem auf MICE (Meetings, Incentives, Conferences, Events) spezialisierten Geschäftsbereich baute Kuoni seine eigenen MICE-Aktivitäten in den USA aus. AlliedTPro konnte den Nettoerlös trotz des Wertverlusts des US-Dollars gegenüber dem Schweizer Franken, des intensiven Konkurrenzumfeldes sowie die durch die Aschewolke bedingten Umsatzausfälle auf dem Vorjahresniveau halten. Obwohl der attraktive Kurs des US-Dollars für europäische Touristen Reisen in die USA begünstigte, war der Zuwachs aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheiten in vielen europäischen Ländern eingeschränkt.

2010 führte AlliedTPro ein neues Betriebssystem in den USA ein. Dadurch können Hotelbuchungen schneller und effizienter mit den eigenen Dienstleistungen verknüpft werden.

Bei den Ferienzielen wurde New York erneut am meisten gebucht, gefolgt von Las Vegas und Florida. Hawaii verzeichnete 2010 ein überdurchschnittliches Wachstum.

Destination Management Mittlerer Osten: bedeutende Akquisitionen mit grossem Wachstumspotenzial


Destination Management Mittlerer Osten konnte 2010 den Nettoerlös auf CHF 116 Mio. steigern (2009: CHF 95 Mio.). Die stärkere Nachfrage aus den Märkten Europas sowie aus Russland und im MICE-Geschäft führte zu diesem Wachstum. Gleichzeitig konnten die Kosten nachhaltig gesenkt werden, was sich zusätzlich positiv auf die Ergebnisse auswirkte. Einen weiteren substanziellen Wachstumsschub erhielt DM Mittlerer Osten durch die Akquisition der beiden Unternehmen Gulf Dunes LLC und Reem Tours and Travel LLC in den Vereinigten Arabischen Emiraten im Dezember 2010. Gulf Dunes zählt zu den Marktführern im MICE-Geschäft der Region. Reem Tours and Travel ist ein Destination- Management-Unternehmen mit einer starken Kundenbasis in Südamerika. Mit den Übernahmen stärkte Kuoni seine Position im Mittleren Osten, insbesondere im MICE-Geschäft, deutlich.
Weiteres Wachstum erzielte Desert Adventures Tourism durch die Ausweitung der Aktivitäten nach Jordanien. Im Berichtsjahr wurde eine Niederlassung in Amman eröffnet.

2010 wurde ein neues Kundenservice-System in Betrieb genommen. Dies ermöglicht eine sowohl quantitativ als auch qualitativ verbesserte Bearbeitung beim Kundenservice.

Im abgelaufenen Jahr wurde Desert Adventures Tourism erneut mit zahlreichen bedeutenden Awards sowohl der lokalen Behörden als auch verschiedener Hotelketten und Reiseveranstalter ausgezeichnet. Gulf Dunes erhielt den World Travel Award als bestes Destination-Management-Unternehmen in Dubai.

Destination Management Afrika: Ostafrika weiter im Aufwärtstrend


Private Safaris (DM Afrika) verzeichnete 2010 einen leichten Nettoerlösrückgang auf CHF 55 Mio. (2009: CHF 56 Mio.). Ostafrika erholte sich zwar weiter von den Unruhen 2008 und erzielte höhere Umsätze. Südafrika hingegen litt in der Nebensaison während der Fussball-Weltmeisterschaft unter einer geringeren Nachfrage. Zudem verteuerte die Wertsteigerung des südafrikanischen Rands gegenüber dem US-Dollar und dem Euro die Destination. Auch machte sich die geringere Anzahl Gäste aus Grossbritannien sowohl in Ost- als auch Südafrika negativ bemerkbar. Kontinuierliche Kostensenkungen und das Umsatzwachstum ermöglichten eine leichte Ergebnissteigerung gegenüber dem Vorjahr.

Private Safaris Südafrika lancierte 2010 Zimbabwe und Mozambique als individuelle Reiseziele sowie für begleitete Rundreisen. Zusammen mit Kuoni Schweiz wurde zudem die weltweit erste «Faire Trade»-Reise nach Südafrika erfolgreich lanciert. Private Safaris Kenia positionierte Kenia als Golfdestination in Verbindung mit Badeferien und Safaris. Im Sommer 2010 wurde zudem das Kuoni Serengeti Bushtops Camp in Tansania erfolgreich eröffnet, das exklusiv Gästen von Kuoni zur Verfügung steht.

Die beliebtesten Ziele waren 2010 die Masai Mara in Kenia. Im Trend lagen zudem kleinere Boutique-Hotels an den Stränden des Indischen Ozeans.

Im südlichen Afrika zählten Kapstadt, die Weinregion, der Krüger-Nationalpark, die Victoria-Fälle sowie Botswana zu den Favoriten.