Seite 2 von 2

Der Flugunterbruch wirkte sich ebenfalls sehr negativ auf die Kuoni-Gruppe aus. In den Pauschalreisemärkten Skandinavien und Schweiz waren insgesamt 15 000 Kunden von den Flugausfällen betroffen. Weitere mehrere Tausend individuell Reisende anderer Kuoni- Märkte konnten ihre geplanten Abflüge ebenfalls nicht antreten. In der Folge lancierte Kuoni in allen Märkten eine beispiellose Offensive zur Beratung und Unterstützung der gestrandeten Kunden. Kuoni-Mitarbeitende informierten an Dutzenden Flughäfen über alternative Reisemöglichkeiten. In der Schweiz wurden beispielsweise sonntags die Reisebüros zur Beratung der Kunden geöffnet. Sondermaschinen verschiedener Fluggesellschaften wurden organisiert. Dabei koordinierten die Kuoni-Märkte ihre Aktivitäten untereinander, um möglichst viele Kunden verschiedener Länder zu transportieren. Kurze Zeit nach Aufhebung der Flugverbote konnten bereits rund 7 500 Kunden aus Badeferiendestinationen zurückkehren. Weitere individuell Reisende traten gleichzeitig auf Linienflügen ihre Heimreise an.

Die einmaligen Kosten durch die Aschewolke bedingten Flugausfälle im April 2010 beliefen sich auf CHF 14.5 Mio.

Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise der Vorjahre wirkte sich 2010 gravierend auf einzelne Staatshaushalte aus. Vor allem in Griechenland führten die Folgen zu gewalttätigen Ausschreitungen und Streiks, die eine sinkende Nachfrage nach Ferien auf den beliebten griechischen Inseln hatten. Die sogenannte Euro-Krise führte zu überdurchschnittlichen Schwankungen verschiedener Währungen gegenüber dem Schweizer Franken.

Der konjunkturelle Aufschwung in verschiedenen Märkten war vor allem in der zweiten Jahreshälfte 2010 nachhaltig durch einen höheren Buchungseingang spürbar.
WÄHRUNGSVERLUSTE/-GEWINNE
Durchschnittliche Werte gegenüber Vorjahr zum Schweizer Franken (CHF)

Quelle: Kuoni