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2010 – der Vulkan und die Euro-Krise

Äussere Einflüsse belasteten die Reisebranche stark

Das Geschäftsjahr 2010 wurde nach der tief greifenden weltweiten Finanzund Wirtschaftskrise im Vorjahr weiterhin stark durch äussere Einflüsse beeinträchtigt. Die bedeutendsten Ereignisse waren der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull und die damit verbundenen mehrtägigen Flugausfälle im April 2010 sowie die Auswirkungen der Finanzkrise verschiedener Staaten in Europa, insbesondere in Griechenland.

Jedoch auch erneute heftige politische Auseinandersetzungen in Thailand sowie starke Behinderungen des Reiseverkehrs durch Schnee und Eis im Januar und Dezember 2010 in Europa wirkten sich sehr negativ aus.
Was zunächst als harmloser Ausbruch eines isländischen Vulkans nur eine Randnotiz in den Medien war, entwickelte sich Mitte April 2010 zum grössten Unterbruch der zivilen Luftfahrt in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Das Gemisch aus Eis und glühend heisser Lava im Krater des Eyjafjallajökull produzierte eine für Flugzeugtriebwerke gefährliche Aschewolke, die sich durch ungünstige Winde über Skandinavien, Grossbritannien und ganz Mitteleuropa legte. Die Folge: Die meisten der bis zu 30 000 täglichen Flüge in Europa fielen während mehrerer Tage aus. Der Luftfahrt- Branchenverband IATA schätzte die Kosten auf täglich 200 Mio. US-Dollar.