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Grundsätze der Konzernrechnungslegung

Die Kuoni Reisen Holding AG (Konzernmuttergesellschaft) hat ihren Sitz in Zürich. Die Konzernrechnung per 31. Dezember 2010 umfasst die Kuoni Reisen Holding AG sowie sämtliche Tochtergesellschaften (Kuoni-Gruppe) und ihre Anteile an assoziierten Unternehmen. Kuoni ist einer der führenden Reiseveranstalter Europas und tätig in den Bereichen Ferienreisen und Destination Management. Die Konzernrechnung wird in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt und entspricht dem schweizerischen Gesetz.

Basis für die Erstellung

Die Konzernrechnung wird in Schweizer Franken (CHF) präsentiert, gerundet auf die nächsten Tausend. Die Konzernrechnung basiert auf historischen Anschaffungskosten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente und der «zur Veräusserung verfügbar» klassierten Wertschriften und Finanzanlagen, die zu Verkehrswerten bewertet werden. Zur Veräusserung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche werden zum niedrigeren von Buchwert und Verkehrswert abzüglich Verkaufskosten bilanziert.

Die Erstellung der Konzernrechnung in Übereinstimmung mit IFRS erfordert Beurteilungen, Annahmen und Einschätzungen, welche die Anwendung von Grundsätzen sowie die Bilanz- und Erfolgsrechnungswerte beeinflussen. Die effektiven Ergebnisse können von diesen Einschätzungen abweichen. Kritische Einschätzungen des Managements bei der Anwendung von IFRS, die einen signifikanten Einfluss auf die Rechnungslegung haben, sowie Unsicherheiten in Schätzungen sind separat erläutert. Die Rechnungslegungsgrundsätze wurden in allen offengelegten Perioden dieser Konzernrechnung mit den nachstehenden Ausnahmen angewendet.

Einführung der neuen und revidierten Standards

Die Kuoni-Gruppe hat die folgenden neuen und angepassten Standards und neuen Ausführungsbestimmungen per 1. Januar 2010 eingeführt:


Revidierte Standards:

  • IFRS 2: Aktienbasierte Vergütung (Bilanzierung von aktienbasierten Vergütungen des Konzerns mit Barausgleich)
  • IFRS 3: Unternehmenszusammenschlüsse
  • IAS 27: Konzern- und separate Einzelabschlüsse nach IFRS
  • IAS 39: Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung (zur Absicherung qualifizierende Grundgeschäfte)
  • Änderungen von IFRSs (April 2009)


Neue Ausführungsbestimmungen:

  • IFRIC 17: Ausschüttung von nicht flüssigen Vermögenswerten an Eigentümer



Mit Ausnahme von IFRS 3 haben sich hieraus keine Auswirkungen auf die vorliegende konsolidierte Jahresrechnung ergeben.

Die Anwendung des überarbeiteten IFRS 3 führte dazu, dass Akquisitionskosten nicht mehr aktiviert, sondern direkt als Aufwand verbucht werden.